Mein Wochenbett: Muss ich mich schonen oder bewegen?
- vor 20 Stunden
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"Was darf ich im Wochenbett eigentlich schon machen?“ oder „Ja, ich mache schon so ein paar Übungen, aber ich weiß gar nicht, ob das überhaupt die richtigen sind.“ oder
„Nach der Bauchgeburt traue ich mich wegen der Narbe kaum, mich zu bewegen.“ oder „Ich habe gelesen, ich soll mich schonen, aber gleichzeitig tut mir vom ganzen Liegen, Stillen und Tragen alles so sehr weh.“..,,Ich könnte das jetzt noch weiter ergänzen mit Sätzen und Aussagen dir mir immer wieder begegnen im Austausch mit den frischgebackenen (Mehrfach)-Mamas.
Zum Glück hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Das Bewusstsein dafür, wie wichtig das Wochenbett ist, ist deutlich gewachsen. Immer mehr Frauen wissen: Die ersten Wochen nach der Geburt sind eine besondere Zeit. Eine Zeit der Heilung, der Regeneration und des Ankommens. Doch genau hier beginnt oft die Unsicherheit.
Was bedeutet Regeneration eigentlich?
Viele Frauen übersetzen sie mit: möglichst viel liegen, sich schonen und bloß nichts falsch machen. Und ja – dein Körper braucht nach der Geburt Ruhe. Er hat Enormes geleistet. Muskeln, Faszien und Gewebe befinden sich in einer intensiven Heilungsphase. Dein Hormonhaushalt stellt sich um und auch dein Nervensystem verarbeitet die Geburt und den Start in einen völlig neuen Alltag. Aber Regeneration bedeutet nicht, möglichst wenig zu tun, denn unser Körper ist darauf ausgelegt, sich zu bewegen. Gewebe heilt nicht besser, weil wir es komplett stilllegen. Im Gegenteil: Es braucht die richtigen dosierten Reize zur richtigen Zeit. Sanfte Bewegung fördert die Durchblutung, unterstützt die Versorgung des Gewebes und hilft dem Körper, seine natürliche Funktion Schritt für Schritt wiederzufinden. Dabei geht es also nicht um Sport oder Training, sondern es geht um Atmung, um Mobilität, um bewusste Bewegungen und um das Wiederentdecken der Körpermitte. Genauso wenig, wie eine Überforderung sinnvoll ist, ist eine komplette Unterforderung die Lösung.
Und ehrlich: Die meisten Mamas bewegen sich im Wochenbett ohnehin ständig. Du stehst mit deinem Baby mehrmals auf. Du setzt dich zum Stillen oder Flasche geben hin. Du trägst, hebst, wickelst, schiebst den Kinderwagen oder spielst vielleicht schon mit einem älteren Geschwisterkind. Gerade wenn du bereits zum zweiten oder dritten Mal Mama geworden bist, ist vollständige Bettruhe oft gar nicht möglich und auch nicht notwendig.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Soll ich mich bewegen? Sondern:
Wie kann ich meinen Körper bei all diesen Bewegungen bestmöglich unterstützen?
Wie kann ich meinen Rücken entlasten? Meine Atmung wieder frei fließen lassen? Meinen Beckenboden und meine Körpermitte bewusst in den Heilungsprozess einbeziehen und meinem Körper schon in den ersten Wochen nach der Geburt etwas Gutes tun, statt bis zum Rückbildungskurs einfach nur abzuwarten?
Genau aus diesem Grund habe ich MOM AWAKENING entwickelt.
Es geht nicht um ein Entweder-oder. Nicht um völlige Schonung und nicht um möglichst schnelles Zurück. Es geht darum, den Körper dort abzuholen, wo er gerade steht, und ihn mit den richtigen Impulsen in seiner Heilung zu begleiten. Ich wünsche mir, dass ihr durch und mit diesem Kurs versteht, warum bestimmte Bewegungen guttun, welche Übungen euren Heilungsprozess unterstützen und wie ihr euren Körper in dieser besonderen Zeit liebevoll begleiten könnt. MOM AWAKENING ist kein Fitnesskurs, sondern es ist ein sicherer und achtsamer Einstieg in eure Bewegung nach der Geburt – mit Mobilisation, Atmung, sanfter Aktivierung von Beckenboden und Körpermitte sowie wertvollem Wissen über die Regeneration im Wochenbett. Denn das Wochenbett ist nicht nur die Zeit, in der euer Baby auf der Welt ankommt, es ist auch die Zeit, in der euer Körper seinen Weg zurückfindet und dabei dürft ihr ihn unterstützen. Mit der richtigen Bewegung und Impulsen zur richtigen Zeit.
Der nächste Live&On Demand Mom Awakening Kurs startet am 21.09.
Und wer aus Hamburg&Umgebung kommt: Für ein ganz persönliches 1:1 MOM CARE im Wochenbett komme ich auch zu euch nach Hause. Mehr Infos findest du hier
Liebste Grüße, Leena




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